Pflegegehalt in der Schweiz: Was verdient man wirklich?
Löhne für Pflegefachpersonen in der Schweiz liegen deutlich über dem deutschen Niveau. Entscheidend ist aber, was nach Abzügen und Lebenshaltungskosten bleibt.
Typische Bruttolöhne
Pflegefachpersonen (HF/FH) verdienen in der Schweiz je nach Kanton, Institution und Erfahrung rund 5'000 bis 7'500 CHF brutto pro Monat. Viele Arbeitgeber zahlen 13 Monatslöhne, dazu kommen Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste.
Spitäler in Zürich, Basel und Genf zahlen im Schnitt höher als Institutionen in ländlichen Kantonen – dort sind aber Mieten und Steuern oft niedriger.
- —Pflegefachperson HF: ca. 5'000 – 7'500 CHF brutto/Monat
- —Erfahrene Fachpersonen mit Spezialisierung: bis über 8'000 CHF
- —Zuschläge: Nachtdienst, Wochenende, Pikett – je nach GAV
Was vom Brutto abgeht
Vom Bruttolohn werden AHV/IV/EO, Arbeitslosenversicherung, Nichtberufsunfall, Pensionskasse (BVG) und die Quellen- bzw. ordentliche Steuer abgezogen. Die Krankenkasse zahlen Sie in der Schweiz separat und selbst – sie ist nicht Teil des Lohnabzugs.
Wie viel netto bleibt, hängt stark vom Wohnkanton ab. Mit unserem Brutto-Netto-Rechner auf der Startseite können Sie das für alle 26 Kantone durchrechnen.
Lohn ist nicht alles
Rechnen Sie Miete, Krankenkassenprämie, Pendelweg und Steuerfuss Ihrer Gemeinde mit ein. Zwei Stellen mit gleichem Bruttolohn können sich netto um über 1'000 CHF pro Monat unterscheiden.
Häufige Fragen
Wie viel verdient eine Pflegefachfrau in der Schweiz netto?
Bei 6'000 CHF brutto bleiben je nach Kanton und Situation rund 4'900 bis 5'300 CHF netto – ohne Krankenkassenprämie, die separat bezahlt wird.
Gibt es 13 Monatslöhne?
In der Pflege ist ein 13. Monatslohn weit verbreitet, aber nicht überall garantiert. Er sollte im Arbeitsvertrag ausdrücklich stehen.
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